HCH/RWW weibliche Jugend-A gewinnt 23:19 gegen SV Stahl Finow

Gestern mussten wir zum Auswärtsspiel in Finowfurt gegen das Team von SV Stahl Finow antreten. Die Vorbereitung auf die Partie war sicher nicht optimal.

Die Herbstferien begannen mit einer Nachricht, die das Team völlig unvorbereitet traf. Eine unserer Führungsspielerinnen Lea Kalläne, sowie ihr Vater unser Cheftrainer René Kalläne, haben aus persönlichen Gründen das Team verlassen.

Das war eine Nachricht, die erst mal verdaut werden musste.

Nachdem wir uns dann letzte Woche zusammengesetzt hatten, stand fest, wir machen weiter und spielen die Saison zu Ende.

Die gesamte Mannschaft, das Betreuerteam, unsere Vereine und Eltern bedanken sie bei Lea und Rene für ihren Einsatz, den sie immer zu hundert Prozent für unser Team gegeben haben.

So war allen klar, es wird ein sehr schweres Spiel, denn mit Lea fehlt nun ein wichtiger Baustein in unserem Team. Dazu fehlte uns gestern auch Isabell, die am Wochenende in England war.

Wie wir es erwartet hatten, fehlte in der Anfangsphase noch die Abstimmung und man merkte allen Spielerinnen die Unsicherheit an, gehe ich alleine oder spiele ich noch mal ab. Dadurch wurden die ersten Angriffe nicht konsequent zu Ende gespielt und der Gastgeber konnte einige Bälle abfangen, die aber von Finow, auch dank unserer Torhüterin Sarah, nicht im Tor untergebracht werden konnten.

So dauerte es einige Minuten bis wir die 1:0 Führung von Finow in ein 1:3 für uns drehen konnten. Nun merkte man, dass Sicherheit in unser Spiel kam und wir konnten uns über das 3:5 bis zum 4:10 zur Halbzeitpause absetzen.

So wollten wir im zweiten Durchgang weiter machen, das gelang uns aber nur teilweise. Zwar konnte die Führung über das 5:11 auf 10:16 ausgebaut und der Abstand gleich gehalten werden, aber man merkte schon, dass die Gastgeber im Laufe des Spiels stärker wurden. Das lag sicher auch daran, dass wir mit unseren Chancen zu fahrlässig umgingen und unsere Torhüterinnen nicht mehr so viele Bälle halten konnten, wie zu Beginn des Spiels. Mit dem 14:18 durch Finow schmolz unser Vorsprung erstmals auf  4 Tore. Nun ging nochmal ein Ruck durch das Team und wir hielten diesen Vorsprung konstant. Mitte der zweiten Hälfte verletzte sich unsere Torhüterin Sarah am Knie und konnte nicht mehr weiter spielen. Liebe Sarah, wir hoffen, dass es mit dem Knie nicht so schlimm ist und du bald wieder gesund wirst, das gleiche gilt natürlich auch für Ayleen, die einen Schlag gegen den Oberschenkel bekommen hat und ebenfalls nicht zu Ende spielen konnte.

In dieser Phase des Spiel zeigte sich aber auch, dass wir einen klasse Teamgeist haben, denn als Finow das erste Mal mit dem 17:20 auf 3 Tore heran kam, blieb das Team ruhig und rückte noch näher zusammen. Wir hielten dagegen und konnten mit einem Doppelschlag auf 17:22 erhöhen und da war kurz vor Schluss klar, wir würden das Spiel gewinnen.

Am Ende stand es 19:23 für den HCH/RWW und die gesamte Mannschaft freute sich über diesen Auswärtssieg, der auch viel über den Charakter unseres Teams aussagt. Alle haben sich richtig reingehauen, auch wenn mal was nicht geklappt hat, hieß es immer: „Komm der nächste Versuch wird besser“. Ich möchte hier keinen aus dem Team herausheben, aber man muss schon sagen, dass Julia Bunk und Romy Hübscher die Verantwortung, die sie durch den Rücktritt von Lea übernehmen mussten, hervorragend auf ihren beiden schmalen Schultern verteilt haben.

Wir möchten uns bei den vielen Eltern, Geschwistern, Großeltern und Fans für die lautstarke Unterstützung in der Halle bedanken.

HCH/RWW spielte:

im Tor: Sarah Raschke, Lea Kazurki

Julia Bunk (9), Romy Hübscher (7), Natalie Klein (1), Anna Ludwig (1), Rabea Rothgänger (1), Jule Rotermund (2), Ayleen Sabrowski, Vanessa Schlegel (1), Michelle Meyer (1), Juliane Schulze

verhindert: Isabell Sachs

Betreuer: Stephan Hübscher, Stefan Klein, Holger Ludwig

 

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