HCH/RWW weibliche Jugend-A | Klasse Teamleistung bringt den Auswärtssieg in Templin!

Templiner SV Lok 1951- HCH/RWW 18:28 (9:12)

Das erste Auswärtsspiel in der neuen Saison stand unter keinem guten Stern. Leider mussten wir immer noch auf unseren erkrankten Cheftrainer Rene und unsere verletzte Vanessa verzichten. Dazu kamen die Absagen von Jule wegen Praktikum und Rabea, die heute mit ihrer Familie umgezogen ist. Auch Holger aus unserem Trainerteam musste wegen privater Termine absagen. Angeschlagen aber mit dabei waren Ayleen, Jule S. und Nati.

Aber wie sagt man so schön, man wächst an seinen Aufgaben.

Damit hatten unsere Mädels zusammen mit dem dezimierten Trainerteam Stephan und Stefan eine schwere Aufgabe vor sich, denn dass Templin ein starker Gegner ist, hat sich bereits in Brandenburg rumgesprochen. Wie schon vor 14 Tagen im Heimspiel gegen die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst wurden alle Spielerinnen aufgefordert, sich etwas zuzutrauen und den Weg zum Torerfolg zu suchen.

Genauso gingen wir auch ins Spiel und versuchten von Anfang an Druck zu machen. Leider war unser Team in dieser frühen Phase des Spiels noch zu nervös und es unterliefen einige Abspielfehler, die die Gastgeber zur 2:0 Führung nutzen konnten. Nachdem wir den Anschluss erzielen konnten folgte das 3:1, bevor wir immer besser ins Spiel kamen und mit dem 4:5 das erste Mal die Führung übernehmen konnten. Diese Führung sollten wir bis zum Schlusspfiff nicht mehr abgeben, aber davon war zu diesem Zeitpunkt nicht auszugehen. Denn Templin war der erwartet starke Gegner und blieb in der ersten Halbzeit immer gefährlich und ließ den Abstand nicht größer als 3 Tore werden. Zur Halbzeit stand es dann 12:9 für uns, aber wir wussten, das reicht noch lange nicht, denn Templin war fest entschlossen die Punkte Zuhause zu behalten. Wieder war die Ansage vom Trainerteam, nutzt eure Chancen besser und habt Selbstvertrauen, unterstützt euch, denn hier und heute kann man nur als Team gewinnen.

Und wieder setzte das Team die Ansagen um, denn es folgte Tor auf Tor und es stand schnell 10:19 für uns. Das Trainerteam machte immer größere Augen, denn mit so einem Spielverlauf hatte niemand gerechnet. Und es ging weiter, alle Spielerinnen auf dem Feld und der Bank zogen an einem Strang und der hieß Auswärtssieg. Wir konnten die Führung weiter ausbauen und dann folgte eine Phase, in der unsere Mädels, die sonst den Ball gerne nur mal weiter spielen wie vor 14 Tagen, ihr Herz in die Hand nahmen und selber in die Aktion gingen und versuchten Tore zu erzielen. Und das gelang z.B. unserer Anna und Ayleen richtig gut, die ihre Tore souverän erzielen konnten.

Wir konnten nun unsere Führung weiter über das 13:24 und 16:26 ausbauen bis die Schlusssirene beim Endstand von 18:28 ertönte und unsere Mädels ausgelassen ihren Auswärtssieg feiern konnten.

Unser Fazit nach diesem Auswärtssieg lautet, hier steht keine Mannschaft die sich nur Team nennt, sondern unsere Mädels leben dieses Motto. Alle, aber wirklich alle, angefangen bei Julia Bunk, Romy, Lea Kalläne, Isabell, Michelle, Anna, Jule, Nati und Ayleen sowie unsere Torhüterinen Lea und Sarah zeigten, dass sie zusammen halten, wenn es darauf ankommt. Schön war es zu sehen, dass jede Spielerin der anderen ihre Einsatzzeit gönnte und alle unterstützt wurden. Ein Beispiel sind unsere Torhüterinnen, denn Sarah hat unsere Lea, die heute einen Sahnetag erwischt hat und zwei Siebenmeter halten konnte immer wieder von der Bank unterstützt und angefeuert. Das andere Beispiel betrifft Ayleen und Anna, es gab niemanden im gesamten Team, der den beiden nicht ihre Spielzeit und die daraus resultierenden Tore gegönnt hätte.

Wir möchten uns bei den Eltern, Geschwistern, Großeltern und Fans für die lautstarke Unterstützung in der Halle, aber auch bei allen, die gespannt Zuhause über die Whats-App Gruppe das Spiel verfolgt haben bedanken.

 

HCH/RWW spielte:

im Tor: Sarah Raschke, Lea Kazurki

Julia Bunk (5) Romy Hübscher (6), Lea Kalläne (7), Natalie Klein, Anna Ludwig (3),

Michelle Meyer (2), Isabell Sachs (2), Juliane Schulze, Ayleen Sabrowski (3)

erkrankt: Vanessa Schlegel, Rene Kalläne

verhindert: Rabea Rothgänger, Jule Rotermund, Holger Ludwig

Betreuer: Stephan Hübscher, Stefan Klein

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